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mikeurbanplus:anleitungen:lts_stofftransport_einleitung

Stofftransport mit LTS simulieren

Dieser Beitrag ist eine Fortführung zum Übungsbeispiel Langzeitseriensimulation (LTS).

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Der Stofftransport in MIKE URBAN wird nach physikalischen Gesetzmäßigkeiten berechnet, unter Berücksichtigung von Advektion und Dispersion, sowie von Sedimenttransport. Für die LTS-Simulation die später durchgeführt wird, greifen wir auf das bestehende Kanalnetz zurück, welches im Übungsbeispiel Langzeitseriensimulation (LTS) erstellt wurde.

In diesem Kapitel wird das Modul für den Stofftransport aktiviert.

Aktivieren des Moduls für den Stofftransport

Nachdem für dieses Kanalnetz noch keine Simulation des Stofftransports durchgeführt wurde, muss der entsprechende Modul aktiviert werden. Gehen Sie dazu im Editorenmenü auf <Allgemeine Einstellungen> und <Module> und aktivieren Sie die Wasserqualität (AD) und die Wasserqualität des Niederschlagswasser.

Komponenten Wasserqualität

Für das Regenwasser möchten wir eine Zink-Konzentration angeben.

Öffnen Sie den Editor „AD Bestandteile“, der sich in der Gruppe „Wasserqualität“ befindet. Klicken Sie auf „Einfügen“ um einen neuen Bestandteil anzulegen. Die Bestandteile können verschieden kategorisiert werden. Die Kategorisierung nimmt Einfluss auf die Behandlung und die Einheiten im Modell.

Wählen Sie als Typ „Schadstoff“ aus. Schadstoffe werden im Modell als Belastung [Menge/Zeit] oder als Konzentration [Menge/Liter] angegeben. Ändern Sie den Namen auf Zink.

Randbedingung Wasserqualität

Die Wasserqualität bzw. Schadstoffmengen im Regenwasser werden über den bekannte Editorgruppe Randbedingungen abgewickelt. Dies ermöglicht eine zeitlich und räumlich variierende Verteilung der Belastungen / Konzentrationen. Öffnen Sie den Editor „RB Hydraulik“ und klicken Sie auf „Einfügen“.

Als ID geben wir „RW_Zink“ ein und als Typ wählen wir „RW-Belastung (Oberfläche)“ aus. Als räumliche Belastung behalten wir die Standardeinstellung „Alles“. Damit wird festgelegt, dass die Belastung auf allen Einzugsgebieten auftritt.

Eigenschaften für die Randbedingung Wasserqualität

Um den angelegten Schadstoff mit der Randbedingung zu verknüpfen, öffnen Sie den Editor „RB Wasserqualität“. Klicken Sie auf „Einfügen“, um eine neue Randbedingungsdefinition für die Wasserqualität einzufügen. Ändern Sie den Namen auf „Zink_Konzentration_100“. Klicken Sie auf […] neben dem Feld „AD Bestandteil“. Es öffnet sich eine Liste der angelegten Komponenten in der Wasserqualität. Wählen Sie den zuvor erstellten Schadstoff „Zink“ aus.

Wechseln Sie nun auf den Reiter „Zeitliche Variation“. Wählen Sie „Konstant“ und geben Sie als Wert „100“ ein. Dies heißt, dass auf allen Einzugsgebieten eine konstante Zink-Konzentration von 100mg/l auftritt.

mikeurbanplus/anleitungen/lts_stofftransport_einleitung.txt · Zuletzt geändert: 2020/09/04 08:57 von katharina